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    Das Schulsystem

    Die meisten Schulen in Deutschland sind staatlich – und bieten eine sehr gute, kostenlose Ausbildung für Ihre Kinder. Meist geht die Schule von morgens bis zur Mittagszeit oder länger. Viele, aber noch nicht alle Schulen bieten inzwischen auch eine zusätzliche Ganztagsbetreuung an. Das Schulsystem unterscheidet zwischen Grund- und Weiterführender Schule. Diese verschiedenen Schulformen bauen aufeinander auf, so dass jeder Abschluss weitere Bildungswege ermöglicht.

    Grundschule

    Die Grundschule umfasst in Deutschland die erste bis vierte Klasse. Schwerpunkt dieser vier Schuljahre ist die Vermittlung von grundlegendem Wissen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und die Förderung von Lern- und Sozialkompetenzen. Weiterhin wird eine Fremdsprache gelehrt, um die Grundlagen und das Verständnis für das Sprachlernen zu legen. Ergänzt werden diese Fächer um Ethik oder Religion sowie den Kunstunterricht.

    Weiterführende Schulen

    Die weiterführenden Schulen vermitteln allgemeines ebenso wie berufsvorbereitendes Wissen. Man unterscheidet zwischen Hauptschule, Werkrealschule, Gemeinschaftsschule und Gymnasium. Während die ersteren Schulformen auf eine berufliche Ausbildung vorbereiten sollen, fördert das Gymnasium besonders leistungsfähige Schüler für den Universitätsbesuch.

    Schulpflicht

    In Deutschland besteht Schulpflicht. Diese beginnt mit dem 6. und endet mit dem 18. Lebensjahr. Laut Schulgesetz werden mit Beginn des Schuljahres alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben. Ist Ihr Kind sechs Jahre alt, wird es zu Beginn des nächsten Schuljahres in eine Grundschule eingeschult. Eine spätere oder vorzeitige Einschulung des Kindes ist auf Antrag möglich. Das Schulverwaltungsamt informiert die Eltern über die Anmeldetermine und die für die Wohnanschrift in Frage kommenden kommunalen Grundschulen. Die Anmeldung sollte ca. 10 Monate vor der Einschulung in der entsprechenden Grundschule erfolgen (bis Ende Oktober des Vorjahres). Zur Schulanmeldung muss das Kind persönlich vorgestellt und folgende Dokumente vorgelegt werden:

    • Personalausweis des Sorgerechtsinhabers (in der Regel Mutter oder Vater)
    • Geburtsurkunde oder Abstammungsurkunde des Kindes
    • Meldebestätigung des Schulverwaltungsamtes

    Schüler aus dem Ausland

    Ausländische Kinder, die bereits in ihrem Herkunftsland zur Schule gegangen sind, werden für die deutsche Schule bei der baden-württembergischen Bildungsagentur angemeldet. Dafür benötigen sie ihren Ausweis oder Pass sowie das letzte Schulzeugnis, das dem Schüler im Herkunftsland ausgestellt worden ist. Schüler, die die deutsche Sprache nicht oder noch nicht ausreichend beherrschen, besuchen zuerst eine »Vorbereitungsklasse«. Hier lernen sie Deutsch als Zweitsprache und werden auf den Übergang in die Regelklasse ihrer Altersstufe vorbereitet. Nach vier bis sechs Wochen besuchen diese Schüler stundenweise ihre künftige Klasse. Der Übergang bis zur vollständigen Integration wird individuell gestaltet und ist in der Regel nach einem Schuljahr abgeschlossen.

    Quelle: Welcome Center Neckar-Alb

     
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